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Welche Heizung passt ins Smart Home?

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    Eines der interessantesten Gebiete der Smart Home-Welt ist sicherlich das Heizen: Hier lassen sich die Stärken eines Smart Homes wie Ressourcenersparnis, Komfort und individuelle Steuerung perfekt ausspielen. Doch welche Heizlösungen passen zu welchem Sanierungsbedarf? Was ist gesetzlich vorgeschrieben?

    Wofür smart heizen?

    Ein Zuhause smart zu heizen, bietet eine Reihe an Vorteilen. Hier steht an erster Stelle die Ressourcenersparnis durch eine Smart Home-Heizung. Der Verbraucher hat die absolute Kontrolle, wann wo geheizt wird und wann nicht. Je nach bisherigem Heizverhalten und der Bausubstanz lassen sich die Heizkosten so um durchschnittlich 8% absenken (Stiftung Warentest). Höheres Einsparpotential bietet sich vor allem in Haushalten, in denen viele Heizintervalle ungenutzte Wärme produziert haben.  Wer jedoch durch ein smartes Heizmanagement weniger Energie verbraucht, schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern natürlich auch die Umwelt.

    Ein weiterer Vorteil des smarten Heizens ist ein signifikanter Zugewinn an Komfort. Räume sind angenehm temperiert, wenn man sie betritt und müssen nicht erst noch auf die Wohlfühltemperatur hochgeheizt werden. Außerdem kommen durch die Integration der Heizung in ein Smart Home weitere Vorzüge zum Tragen: die Heizung lässt sich beispielsweise perfekt mit dem Sonnenschutz abstimmen, sodass tagsüber bei Sonneneinstrahlung wenig oder nicht geheizt wird und mit Einbruch der Dunkelheit die Rollläden heruntergefahren werden und die Heizung aufdreht. Diese komfortablen Lösungen ermöglicht eine zentrale Smart Home Steuerung wie die Somfy TaHoma.

    Heizung wird am Tablet gesteuert

    Eine smarte Heizung lässt sich mobil steuern.

    Mit individuell programmierbaren Szenarien kommt Ihnen Ihr Zuhause und insbesondere Ihre Heizung entgegen, indem die Geräte nach zuvor festgelegten Parametern wie der Tageszeit oder der Temperatur beginnen zu arbeiten. Nach der einmaligen Programmierung können Sie sich entspannt zurücklehnen und Ihr Smart Home alles erledigen lassen. Sollten Sie dennoch einmal Anpassungen vornehmen wollen, zahlt sich erneut die intelligente Steuerung aus. Einzelne Räume werden am Smartphone abgebildet und können individuell gesteuert werden. Obendrein lässt sich von überall auf die Heizung zugreifen. Wenn Sie also unter Zeitdruck eine Reise antreten, kann das im Stress untergegangene Abschalten der Heizung noch unterwegs vorgenommen werden oder für ein entspanntes Zurückkommen wird das Zuhause vor der Rückkehr wieder auf Betriebstemperatur gebracht.

    Räume individuell ansteuern mit Heizkörperthermostat

    Passend zu den aktuellen Vorgaben des Gesetzgebers lässt sich jeder Raum, genauer jeder Heizkörper, einzeln ansteuern, wenn man die modernste Lösung, die Heizkörperthermostate, installiert. Diese werden einfach mit einem passenden Adapter auf das Ventil des Heizkörpers geschraubt und verbinden sich mit der Smart Home-Steuerzentrale TaHoma. Für Neubauten ist eine Einzelraumsteuerung mit Thermostaten in jedem Raum laut der Energieeinsparverordnung 2014 Vorschrift.

    Smartes Heizkörperthermosthat wird installiert

    Smarte Thermosthate können einfach am Heizkörper installiert werden.

    Heizkörperthermostate eignen sich jedoch auch perfekt zur Nachrüstung. Sie sind einfach zu installieren und generieren im Handumdrehen signifikanten Mehrwert. Über die TaHoma App haben Sie jeden Raum individuell unter Kontrolle und heizen nur dort, wo die Wärme aktuell benötigt wird. Wenig genutzte Räume wie das Badezimmer können so im Gegensatz zu einer Zentralregelung niedrig temperiert werden. Natürlich lässt sich ein Badezimmer auch für die Stunde nach dem Aufstehen wärmer beheizen, dank der programmierbaren Steuerung. Ein weiteres Highlight der Heizkörperthermostate: Sie erkennen, wenn Fenster geöffnet werden und pausieren die Wärmezufuhr für die Dauer des Lüftens. Wenn Sie Ihre Heizkörperthermostate über Szenarien in Ihr TaHoma Smart Home integrieren, können Sie sogar per Sprachbefehl über Amazon Alexa Ihr Wohnklima kontrollieren.

    Old school: Heizen mit zentralem Thermostat

    Wer in seinem Zuhause lediglich sein bestehendes, zentrales Thermostat austauschen und dabei nicht auf die Vorteile einer Smart Home-Heizung verzichten möchte, sollte auf ein Connected Thermostat zurückgreifen. Auch das Connected Thermostat arbeitet mit der Somfy TaHoma und so können die Zeiten der Heizintervalle einfach am Smartphone einprogrammiert werden.

    Mann bedient Thermostat

    Mit einem Connected Thermostat wird die Heizung zentral gesteuert.

    Ebenso wird dadurch die Regulierung der Heizung von unterwegs möglich. Das Connected Thermostat hat zudem den Vorteil, als Stand Alone nicht zwingend mit einer Smart Home-Zentrale verbunden werden zu müssen, sondern ist auch mit einer eigenen App bedienbar. Zu beachten ist allerdings, dass ein zentrales Thermostat die Temperatur nur in einem Referenzraum misst und davon abhängig auch alle anderen Räume beheizt werden. Dies ist durch die Architektur der Heizkessel bedingt, die in den allermeisten Fällen nur über einen potentialfreien Kontakt als Schnittstelle für zentrale Thermostate verfügen.

    Das Connected Thermostat kann in zwei Varianten installiert werden: als verdrahtetes Thermostat wird es einfach per bestehender Verkabelung am Heizkessel angeschlossen. Wer sich von der Verkabelung seines Haushalts unabhängig machen möchte und das Connected Thermostat gezielt in einem bisher nicht verkabelten Referenzraum installieren möchte, sollte auf die Funkvariante zurückgreifen. Hier wird ein Funkempfänger am Heizkessel angeschlossen, der mit dem funkbasierten Connected Thermostat kommuniziert und so eine freie Standortwahl des Thermostats ermöglicht. Beide Varianten sind vollwertig über Sprachbefehle per Amazon Alexa oder Google Assistant bedienbar. Wenn Sie überlegen, Ihre Fußbodenheizung smart zu steuern, sollten Sie auf die nächste Lösung zurückgreifen.

    Gero M. Fuchs

    Gero Fuchs

    Meine Leidenschaft gehört dem Schreiben! Nach ersten Tätigkeiten an der Uni, bei Magazinen und einer Stiftung, ist Somfy für mich der perfekte Ort, um für vier Monate als PR-Praktikant in die freie Wirtschaft zu schnuppern. Mich reizt hier besonders die Herausforderung, komplexe technische Produkte und Systeme für Interessierte verständlich und ansprechend aufzuschlüsseln.

    Wenn ich mal nicht im Schreibstüblein sitze, fotografiere ich liebend gern Architektur oder Landschaften und erklimme den ein oder anderen Gipfel. Als Fan von historischen Gebäuden kann ich mich besonders für die automatisierten Klappläden von Somfy begeistern, weil durch sie auch historische Fassaden modern ins Smart Home integriert werden können.

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    Anna Kramer Somfy

    Anna Kramer

    Als Somfyanerin im Marketing-Teams greife ich vor allem für die digitalen Kanäle des Unternehmens in die Tasten. Außerdem orchestriere ich das Community Management der deutschsprachigen Social-Media-Kanäle.

    Ich brenne für kleine wie große Worte – mindestens genau so sehr, wie eigene Texte für das Internet zu schreiben. Da Kreativität den Kern meiner Arbeit ausmacht, wäre ich des Öfteren ohne die Sprachsteuerung meiner TaHoma aufgeschmissen. Mein Geheimtipp: Bei einer Schreibblockade hilft Musik immer! Und wenn ich dafür nicht einmal meinen Schreibtisch verlassen muss, umso besser. Weiteres Wissenswertes über mich: Pixelschubserin, Gipfelstürmerin und Tech-Enthusiast aus dem Süden Deutschlands.

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