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Weihnachtsspenden im Corona-Jahr 2020

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Wer liebt es nicht, anderen eine Freude zu bereiten, um Dankeschön zu sagen? Mit großen Schritten geht es auf Weihnachten zu. Uns sozial zu engagieren und uns als Unternehmen für soziale Projekte einzusetzen, liegt uns bei Somfy sehr am Herzen. Daher sind wir froh, dass wir auch in diesem Jahr wieder tolle, soziale Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit unserer Weihnachtsspende unterstützen können. Alle fünf Einrichtungen haben eines gemeinsam: Sie leisten wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft. Mit knapp 23.000 Euro können wir Ihnen ein wenig unter die Arme greifen. Und was ist Jahr für Jahr das Schönste an unserer Weihnachtsspendenaktion: Na klar, es sind die strahlenden Augen aller Beteiligten!

Unterstützung für das neue Hospiz in Tübingen

Die soziale Verantwortung und gesellschaftliche Solidarität zählen seit der Gründung zu den Leitlinien von Somfy. Für den Bau des Hospizes im süddeutschen Tübingen übergaben wir Anfang Dezember dem Deutschen Institut für Ärztliche Mission e.V. unsere Weihnachtsspende in Höhe von 15.000 Euro. Der Hintergrund ist ein besonderer: Vor 50 Jahren startete Somfy seine Deutschlandaktivitäten in Tübingen, bevor das Unternehmen 25 Jahre später ein paar Kilometer weiter nach Rottenburg zog, um weiter wachsen zu können.

Weihnachtsspende: Übergabe des Spendenschecks auf der Baustelle

Übergabe des Spendenschecks auf der Baustelle

Stationen des Lebens

Von der Geburt bis hin zum Tod – der zwischenmenschliche Kontakt ist für jeden essenziell. Der Tod, als letzte Station unseres Lebens, wird in unserer modernen Gesellschaft jedoch noch sehr häufig ausgeblendet oder wenig thematisiert, denn das Sterben ist mit sehr vielen Unsicherheiten und Ängsten verbunden. Dazu gehört nicht zuletzt die Furcht vor einem einsamen Tod. Die Hospizbewegung hat sich die Enttabuisierung dieses schwierigen Themas auf die Fahnen geschrieben. Ihr geht es um eine behutsame und mitfühlende Betreuung schwerstkranker, sterbender Menschen, die den persönlichen Bedürfnissen in ihrer letzten Lebensphase Rechnung trägt. In der Region Tübingen im Süden Deutschlands gibt es aktuell keine solche Anlaufstelle, aber das Bedürfnis danach ist groß. So richtet sich die schwerkranke Frau R. online an die Bevölkerung und berichtet von ihrer eigenen Geschichte: „Ich weiß, mir bleibt nur noch wenig Zeit.“ Auch wenn das Hospiz für sie selbst wohl zu spät kommen wird, appelliert sie daran, dass andere es besser haben sollen. Besser könnten wir es auch nicht beschreiben. Lesen Sie hier ihre bewegenden Zeilen.

Auf der Baustelle vom Hospiz im Dezember

Auf der Baustelle im Dezember 2020

Ein Ort des Respekts und der Wertschätzung

Das neue Hospiz in Tübingen will zudem besonderen Wert auf die Angehörigen und Nahestehenden legen. Wo immer möglich sollen diese aktiv miteinbezogen werden. Deshalb sind neben den acht Zimmern der Hospizgäste auch fünf Gästezimmer für Besucher geplant. Dazu kommen diverse Aufenthalts- und Serviceräume sowie die Räume für Fachkräfte. Das bedeutet vor allem eine Entlastung für die Angehörigen. Sie sind nicht allein mit der Situation, sondern können die Pflege abgeben und gewinnen wertvolle Zeit fürs gegenseitige Abschiednehmen. Wir sind uns sicher, dass dieses Gebäude später einmal sehr viele Geschichten erzählen wird. Wichtig sind hierbei auch Privatsphäre und zugleich lichtdurchflutete Räume – uns bei Somfy ist eine Ehre, dass unsere Technologien für den Sonnenschutz ebenfalls ein Teil dieses besonderen Gebäudes werden. Außerdem freuen wir uns darauf, im neuen Jahr (sobald es Corona erlaubt) auch mit unserem Team vor Ort bei der weiteren Gestaltung mithelfen zu können.

Ansicht des künftigen Hospiz

Ansicht des künftigen Hospiz (Quelle: Ulrich Müller; weinbrenner.single.arabzadeh)

Unsere Weihnachtsspende für die Schweizer Tafel

Unsere Schweizer Kolleg*innen unterstützen in diesem Jahr die Schweizer Tafel mit einer Spende in Höhe von 5.000 Franken. Die Schweizer Tafel bewegt viel: Rund 16 Tonnen Lebensmittel sind es allein jeden Tag – von großzügigen Spendern hin zu armutsbetroffenen Menschen. Jährlich verteilt die Organisation somit rund 4.000 Tonnen Lebensmittel im Wert von 26,1 Millionen Franken. Die Tafel sammelt die Lebensmittel da ein, wo sie überschüssig sind und bringt sie dorthin, wo sie zum Leben benötigt werden. Die Lebensmittel werden von rund 600 Spendern aus dem Handel und der Industrie zu 500 sozialen Institutionen, wie Obdachlosenheimen, Gassenküchen, Notunterkünften und andere Abgabestellen, gebracht. Auch zahlreiche Ehrenamtliche leisten hier jeden Tag aufs Neue einen entscheidenden Beitrag für unsere Gesellschaft.

Frau lädt Lebensmittel aus Auto

Hier wird richtig viel Essen bewegt! (Quelle: Schweizer Tafel)

Wundervolle Einrichtungen rund um Salzburg

In Österreich unterstützen wir mit je 1.000 Euro mit der Sonneninsel, dem Kinderschutzzentrum und der Wärmestube Salzburg drei fantastische Einrichtungen, die sich um das Wohl von Menschen in Notlagen kümmern und ihnen einen Weg zurück in die Normalität aufzeigen.

Die Sonneninsel

Das Motto der Sonneninsel in Seekirchen am Wallersee lautet: „Von Betroffenen für Betroffene“. Die Sonneninsel unterstützt betroffene Kinder und Jugendliche sowie deren Familien dabei, nach einer Krebserkrankung oder anderen schweren Krankheiten wieder zurück in den Alltag zu finden. Sie bieten ein vielfältiges Angebot an Spiel und Sport, wertvollen Therapieangeboten, Ausflügen und kreatives Gestalten. Die Familien können sich dort ganz nach eigenem Bedarf von einer Übernachtung bis hin zu mehreren Wochen aufhalten und werden dort betreut.

Staunende Kinderaugen beim Zauberworkshop

Staunende Kinderaugen beim Zauberworkshop (Quelle: Sonneninsel)

Das Kinderschutzzentrum in Salzburg

Das Kinderschutzzentrum in Salzburg ist eine Beratungs- und Therapiestelle für minderjährige Missbrauchs- und Gewaltopfer und deren Familien in schweren Krisensituationen. Jedes Jahr werden hier rund 1.000 Personen betreut, darunter sind fast 500 Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Bundesland Salzburg. Die Einrichtung hilft schnell und unbürokratisch. Auch Beratung und Therapie sind für die Familien kostenlos, absolut vertraulich und erfolgen auf Wunsch sogar anonym. Das Ziel ist ganz klar: Den Kindern wieder ein „normales“ und gewaltfreies Leben zu ermöglichen. Die Arbeit des Kinderschutzzentrums Salzburg wird zu etwa 75 Prozent von der öffentlichen Hand gefördert. Jedes Jahr werden zudem 150.000 Euro durch Spenden aufgebracht.

Mädchen mit Regenschirm

Strahlende Gesichter wünschen wir uns alle! (Quelle: KISZ & Adobe Stock | Foto: K. Yuganov)

Die Salzburger Wärmestube

Die Salzburger Wärmestube ist eine Anlaufstelle, für alle bedürftigen Menschen unterschiedlichster Schicht und Alters. Es ist ein Ort der Begegnung und des sozialen Miteinanders – zumindest für ein paar Stunden. Die Wärmestube bringt an jedem Wochenende, speziell zu den Zeiten, an denen andere Einrichtungen nicht geöffnet haben, täglich bis zu 150 warme Mahlzeiten auf den Tisch. In der Einrichtung ist auch für tägliche Bedürfnisse wie das Duschen oder das Wäschewaschen gesorgt. Es ist ein Ort, der Wärme und Geborgenheit wiedergeben soll.

Salzburger Wärmestube

Wärme und Geborgenheit (Quelle: Salzburger Wärmestube)

Der Caritas-Verband Wien gibt in diesem Video übrigens sehr persönliche Einblicke in die Not der Menschen und zeigt, wie bedeutend Wärmestuben sind.

Wir sagen: Dankeschön!

Als eines der führenden Industrieunternehmen unterstützen wir diese fünf Projekte aus vollem Herzen mit unseren Weihnachtsspenden. Alle Einrichtungen haben eines gemeinsam: Sie leisten wundervolle Arbeit für unsere Gesellschaft. Wir sagen daher DANKESCHÖN!

Mehr Informationen zu unserem Einsatz beim Obdachlosenheim Rasthaus in 2019 gibt’s übrigens hier.

Anja Ebert

Mein Lieblings-Gadget? Die Sprachsteuerung! Was mich antreibt? Vor allem meine Leidenschaft für Reisen, Kommunikation und Digitalisierung. Neues zu erleben, verleiht mir Tag für Tag das nötige Quäntchen Inspiration – beruflich wie privat. Mein Credo? Die Perspektive einer Geschichte ist entscheidend. Und davon hat sowohl unsere Branche als auch die Smart-Home-Welt reichlich in petto.

Mein Werdegang? Als Berliner Kindl lebe ich seit über 15 Jahren im Schwabenländle. 2018 reiste ich dann ein halbes Jahr lang alleine um die Welt. Nach meiner Rückkehr ging es 2019 zu Somfy. Dort koordiniere ich mit einem tollen Team die externe Kommunikation und das digitale Marketing für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Außerhalb der Arbeitswelt findet man mich draußen in der Natur, nicht selten beim Fotografieren oder auf dem Volleyballfeld.

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Miriam Laux

Seit August bin ich bei Somfy als Praktikantin im Bereich PR & Digitales Marketing tätig. Schon früh habe ich gemerkt: In der Welt des Marketings bin ich richtig. Mein Auslandssemester in Südkorea 2018 hat meine Technologiebegeisterung so richtig belebt und die Faszination für eine innovative Gesellschaft geschaffen. Damals hatte ich das erste Mal die Möglichkeit, smart zu wohnen: automatisches Ein- und Ausschalten der Klimaanlage/Heizung, Überwachungskameras an der Tür… Von der Smart-Home-Welt und den vielen Möglichkeiten bin ich rundum begeistert. Mit dem Job bei Somfy habe ich die Möglichkeit, mir einen Teil meines Lieblingslandes Südkorea nach Deutschland zu holen.

Side Facts: Beim Reisen liebe ich den Großstadtdschungel und das pulsierende Leben; doch genauso sehr die Ruhe der Natur. Meine Meinung: Die Mischung macht’s!

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