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Hand in Hand mit der Werkstatt für Menschen mit Behinderung

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Heute ist der 3. Dezember. Das ist für viele ein Grund das dritte Türchen im Adventskalender zu öffnen. Aber während man im Dezember auf Weihnachten, Chanukka, Kwanzaa oder vielleicht auch auf die wohlverdiente Auszeit hinfiebert, steht diese Zeit genauso für ein Innehalten, Gedenken oder das Erweitern des persönlichen Horizonts. Am 3. Dezember ist zudem auch der internationale Tag der Menschen mit Behinderung – ein Tag, der das Bewusstsein für die Belange dieser Personen stärken soll. Es gibt also kaum einen besseren Tag, um über unsere Zusammenarbeit mit der Werkstatt für Menschen mit Behinderung an unserem deutschen Standort in Rottenburg am Neckar zu berichten. Los geht's!

Rund 320 Menschen arbeiten in Deutschland für das Unternehmen Somfy – davon über 200 an unserem Hauptstandort in der Felix-Wankel-Straße 50 in Rottenburg und weitere rund 40 Personen quasi gegenüber in der Hausnummer 38. Hier befindet sich eine von zwei Werkstätten für Menschen mit Behinderung, die der Verein Freundeskreis Mensch in Rottenburg ins Leben gerufen hat. Der Freundeskreis Mensch ist ein in Gomaringen angesiedelter Verein, der Menschen mit körperlichem und/oder geistigen Handicap oder psychischen Krankheiten Möglichkeiten zum Wohnen und Arbeiten im Kreis Tübingen bietet. Angebote, die von den Mitarbeiter*innen der Werkstatt für Menschen mit Behinderung gerne wahrgenommen werden.

Behinderung? Ja! Hindernis? Nein!

Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeitet mit Somfy zusammen

Ein Blick in die Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Rottenburg

Die Handicaps der Kolleg*innen in der Werkstatt besitzen geistige und/oder körperliche Behinderungen, wie beispielsweise das Downsyndrom, Trisomie 21 oder kognitive Einschränkungen. Am Arbeitsplatz werden sie in kleinen Gruppen à 12 Personen begleitet von einer Betreuungsbeauftragen – bei Personen mit Schwerstbehinderung ist der Betreuungsschlüssel dagegen sogar 1 zu 3, um noch individueller agieren zu können.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wo Ihre Somfy-Produkte eigentlich herkommen?

So werden die Wandsender "Smoove io" von Somfy in der Werkstatt konfektioniert

Hier werden unsere Wandsender „Smoove io“ in der Werkstatt konfektioniert

Nahezu alle unserer Produkte für Deutschland und Österreich werden aus Rottenburg versandt. Jedoch nicht nur an Privatkunden, sondern auch an Fachhandwerker, Hersteller, Elektriker oder andere Unternehmen, die oftmals auch eine große Stückzahl an Somfy-Produkten ordern. In der Werkstatt gegenüber unseres Standorts in Rottenburg freuen wir uns daher über tatkräftige Unterstützung! Hier werden vor allem die Smart-Home-Funkwandsender der Smoove-Reihe sowie Kabellagen individualisiert und verpackt. Eine Arbeit, die den Mitarbeiter*innen der Hausnummer 38 laut Kathrin Hinger vor allem auch großen Spaß macht. „Viele identifizieren sich mit der Tätigkeit und sind stolz, mit Ihrer Arbeit einen konkreten Beitrag zu leisten“, erklärt die Regionalleiterin des Freundeskreis Mensch in Rottenburg weiter. Außerdem ist die Arbeit der Werkstatt sehr wichtig für uns als Unternehmen. Warum? Ohne die Unterstützung der engagierten Menschen in der Werkstatt nebenan könnten wir – besonders bei hoher Auftragslage – das Pensum nicht so einfach alleine bewältigen. „Diese Kooperation ist uns folglich eine große Unterstützung. Es ist uns zudem wichtig, dass wir auch die vom Leben benachteiligten Menschen aktiv miteinbinden und so unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. Uns verbindet neben der räumlichen Nähe übrigens auch die Begeisterung für Technologien sowie die Leidenschaft für das Realisieren spannender Projekte“, erklärt Unternehmenssprecherin Anja Ebert.

Doch wie sieht die Zusammenarbeit eigentlich genau aus?

Wenn ein Auftrag bei Somfy eingeht, der von der Werkstatt bearbeitet werden soll, fährt ein Gabelstapler mit dem nötigen Material von der Somfy-Zentrale rüber zur Werkstatt und liefert dort die notwendigen Einzelteile an – inklusive einem beigefügten Blatt, das die Arbeitsschritte erklärt. Im Anschluss wird der Auftrag fertig gestellt, in die Somfy-Zentrale zurückgefahren und dann von unserem Versandteam auf die Reise zum Kunden geschickt.

Arbeitsanweisung Werkstatt für Menschen mit Behinderung

So sieht eine Arbeitsanweisung von uns an die Kolleg*innen der Werkstatt aus

Der Arbeitsalltag sieht in beiden Häusern übrigens vergleichsweise ähnlich aus: Der Arbeitsbeginn ist etwa um 07:30 Uhr und Arbeitsende um rund 16:30 Uhr mit kleinen Kaffeepausen und einer freien Mittagszeit. Aktuell arbeiten die Frauen und Männer mit Behinderung übrigens auch weiterhin in der Werkstatt – aufgrund von Corona selbstverständlich unter Berücksichtigung eines umfassenden Hygienekonzepts. Das gleiche gilt für unser Somfy-Logistik-Team, das auf der anderen Straßenseite werkelt.

Gegenseitige Unterstützung: Somfy fördert den Ausbau der Werkstatt für Menschen mit Behinderung

Ein Blick über die Schulter in der Werkstatt

Ein Blick über die Schulter in der Werkstatt

Da wir sehr stolz auf die zuverlässige und wertvolle Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen sind und diese in der Zukunft gerne weiter vertiefen möchten, unterstützt Somfy nun auch den Ausbau der Werkstatt. So werden wir das Gebäude, das sich aktuell noch im Bauprozess befindet, mit moderner Somfy-Technologie ausstatten. Damit dem Wohlfühl- und Komfortfaktor am Arbeitsplatz nichts mehr im Weg steht. Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie Ihren Arbeitsalltag erleichtern und verbessern können, dann sind Sie hier genau richtig.

Apropos: Kurz vor den Feiertagen haben wir unseren fleißigen Helferinnen und Helfern eine kleine Weihnachtsüberraschung vorbeigebracht und uns “Corona-freundlich” für die tolle Zusammenarbeit in diesem Jahr bedankt.

Übrigens legen wir bei Somfy Wert auf gewaltfreie und gendergerechte Sprache. Sie auch? Vielleicht ist dieser Tag ein ebenso guter Anlass, um den eigenen Sprachgebrauch zu überdenken.

Anna Kramer Somfy

Anna Kramer

Als Somfyanerin im Marketing-Teams greife ich vor allem für die digitalen Kanäle des Unternehmens in die Tasten. Außerdem orchestriere ich das Community Management der deutschsprachigen Social-Media-Kanäle.

Ich bin ein großer Fan in Büchern, Magazinen oder Zeitschriften zu schmökern– mindestens genau so sehr, wie eigene Texte für das Internet zu schreiben. Da Kreativität den Kern meiner Arbeit ausmacht, wäre ich des Öfteren ohne die Sprachsteuerung meiner TaHoma aufgeschmissen. Mein Geheimtipp: Bei einer Schreibblockade hilft Musik immer! Und wenn ich dafür nicht einmal meinen Schreibtisch verlassen muss, umso besser. Weiteres Wissenswertes über mich: Pixelschubserin, Gipfelstürmerin und Tech-Enthusiast aus dem Süden Deutschlands.

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