Arbeiten bei Somfy: Auch nach 40 Jahren ist kein Tag wie der andere

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40 Jahre im Unternehmen Somfy: Das sind genauso viele Weihnachtsfeiern, etliche neue Kolleg*innen und unzählige Projekte – eine hat sie alle miterlebt unsere Gisela Roth-Gianoli feiert gerade ihr 40-jähriges Dienstjubiläum und ist damit dienstälteste Mitarbeiterin bei Somfy Zentraleuropa. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen und haben nachgefragt: Wie hat alles angefangen, was ist ihr besonders im Kopf geblieben und was wünscht sie sich für die Zukunft? Warum es ihr nie langweilig bei Somfy wurde, erfahren Sie hier.

Vielfältigkeit und berufliche Leidenschaft

Im Jahr 1980 startete Gisela Roth-Gianoli nach ihrer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin im Chefsekretariat von Somfy in Deutschland – damals noch am Standort in Tübingen. Nach zehn Jahren wechselte sie zum Team des Innendiensts und kümmerte sich fortan vorrangig um die Bearbeitung von Reklamationen. Das tut Sie übrigens bis heute, wie sie mit strahlenden Augen berichtet. Sie hat in diesem Bereich ihre berufliche Leidenschaft und Lebensaufgabe gefunden.

Standort Rottenburg Somfy

Das Somfy-Gebäude in Rottenburg am Neckar

Doch wie kam Gisela Roth-Gianoli eigentlich zu Somfy? Als Unternehmen mit Hauptsitz im französischen Cluses, in der Nähe des Mont Blanc, war in den frühen Gründungsjahren die Konzernsprache noch Französisch. So wurde also auch am Tübinger Standort viel Französisch gesprochen, sobald es um internationale Abstimmungen ging. Damals noch eher eine Besonderheit, hatte Gisela Roth-Gianoli das große Glück eine Weile in Frankreich zu leben und das erlernte Sprachgefühl nun tagtäglich bei Somfy in Tübingen anwenden zu können. Auch wenn die Konzernsprache mittlerweile ins Englische gewechselt hat, genießt sie ihren Job weiterhin in vollen Zügen. Das Schöne sei vor allem die Vielfältigkeit der Aufgaben, wie Gisela Roth Gianoli zusammenfasst: „Ich weiß morgens nicht, was mich im Laufe des Tages alles erwartet. So kommt nie Langeweile auf, da immer etwas Neues dabei ist.“ Das Schönste an ihrer Arbeit sei übrigens, wenn sie weiß, dass eine Kundin oder ein Kunde zufrieden ist, mit der Art und Weise, wie sie die Anfrage bearbeitet hat. Denn gerade der Kundenservice ist ein essenzieller Faktor für die Wahrnehmung eines Unternehmens. Die abwechslungsreichen Aufgaben, die sie im After Sales des Kundenservices bearbeitet, sind dabei hochinteressant, denn die Fälle sind ganz unterschiedlich. Von der Produktrücksendung bis hin zu Austauschkosten oder Rechnungsthematiken ist hier alles geboten. Auch länderübergreifende Themen sind weiterhin ein Teil ihrer Arbeit, wie zum Beispiel rund um die Abwicklung von Versicherungsfällen oder auch Transportschäden.

Was hat sich in 40 Jahren denn so verändert?

Vor 50 Jahren startete Somfy die Unternehmensgeschichte als kleines Start-up. Getragen von der Vision, dass man die Markise nicht länger kurbeln, sondern elektrifizieren möchte, entwickelte sich der heutige Weltmarktführer für die Motorisierung und Steuerung von Sonnenschutzlösungen. Der Fortschritt der letzten Jahre ist in der Rollladen- und Sonnenschutz-Branche deutlich spürbar. „Durch die immer komplexer werdenden Technologien, Abläufe, etc., wurde auch Stück für Stück immer mehr Wissen notwendig. Das wiederum mündete in vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten“, fasst Gisela Roth-Gianoli zusammen.

Virtuelle Somfy Weihnachtsfeier

Ein Schnappschuss von der virtuellen Weihnachtsfeier 2020

Ein ganz besonderes Jahr war aber 2020, das Corona-Jahr. Gisela Roth-Gianoli zufolge ist es ein absolutes Ausnahmejahr, da es notwendig wurde, seiner Arbeit von heute auf morgen im Homeoffice nachzugehen. So eine Situation hat sie zuvor noch nicht erlebt. Nichtsdestotrotz hat dieses Jahr auch positive Seiten hervorgebracht und die Digitalisierung weiter vorangebracht. Was aber (nicht nur ihr) natürlich fehlt, ist der persönliche Kontakt zu den Kolleg*innen. Somfy versucht hier gezielt dagegen zu steuern: Mit regelmäßigen virtuellen Kaffeerunden können sich die Kolleg*innen in den Pausen zur virtuellen Kaffeepause verabreden. Dies ist eine schöne Möglichkeit, den Kontakt aufrechtzuerhalten und sich neben den geschäftlichen Themen auch weiterhin miteinander auszutauschen. Auch die Weihnachtsfeier durfte im Coronajahr natürlich ebenfalls nicht fehlen. Diese fand zum ersten Mal in digitaler Form statt und überraschte die Teilnehmer*innen mit einer Mischung aus künstlerischer Unterhaltung, Team-Spielen und Überraschungspost. Einen Tipp hat Gisela Roth-Gianoli für die aktuelle Ausnahmesituation auch noch parat: „Stellt gezielt Fragen und lasst euch Dinge erklären. Solltet ihr es nicht sofort verstehen, fragt einfach noch ein weiteres Mal nach. Das ist gerade dann wichtig, wenn der persönliche Kontakt fehlt.“

Das beste Mitarbeiterfest

Somfy Mitarbeiter bei der 50 Jahre Feier

Jede Menge Spaß bei den Teambuilding-Spielen

Nach 40 Jahren Unternehmenszugehörigkeit lernt man eine Firma sehr gut kennen und kennt jeden Winkel des Gebäudes und alle Tricks für den Arbeitsalltag. Eines der Highlights für unsere Mitarbeiter*innen sind ganz klar die verschiedenen Feste und gemeinsamen Feiern, die jedes Jahr anstehen. Eine Meinung, die auch Gisela Roth-Gianoli teilt: „Unsere Zusammentreffen bei den Somfy-Festen sind immer toll gewesen, aber die 50-Jahre-Feier im Jahr 2019 war definitiv das Sahnehäubchen.“ Die Feier fand in Rottenburg auf dem Unternehmensgelände statt, mit einem großen Festzelt und vielen Teambuilding-Aktivitäten im Außenbereich. Bei strahlendem Sonnenschein gab es reichlich leckeres Essen und Trinken, was man bei dem heißen Sommertag und den teils sportlichen Herausforderungen auch dringend nötig hatte. „Es war ein wundervoller Tag, bei dem einfach alles gepasst hatte“, erinnert sich Gisela Roth-Gianoli.

Routinen, die nicht fehlen dürfen

Der Kaffeegenuss gehört für Gisela Roth-Gianoli auf jeden Fall zu den festen Ritualen während eines Arbeitstages. „Die Menge an Kaffee hat sich über die Jahre zwar immer mal wieder verändert, aber dennoch ist und bleibt er ein wichtiger Bestandteil meines Arbeitsalltags.“ Wie gut also, dass der Kaffee bei Somfy für alle Mitarbeiter*innen zur freien Verfügung steht und die Kaffeeküchen in den Zeiten vor Corona oft als Treffpunkt für eine kurze Pause und einen Austausch mit den Kolleg*innen diente. Neben dem Kaffee legt Gisela Roth-Gianoli auch viel Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance. Seit März 2020 arbeitet der Großteil des Somfy-Teams Corona-bedingt vom Homeoffice aus. Nur sofern es die Tätigkeit erfordert, fährt man aktuell ins Büro nach Rottenburg am Neckar. So hat Gisela Roth-Gianoli aktuell die Möglichkeit, schon vor der Arbeit ihrem Yoga-Hobby nachzugehen und startet stets ganz entspannt in den Tag. Übrigens gab es auch schon vor der Corona-Pandemie das Angebot zwei Tage pro Woche aus dem Homeoffice zu arbeiten. Ein Gewinn für alle Seiten. Da bei Somfy alle Kolleg*innen mit sogenannten Verwaltungstätigkeiten als Arbeitsmittel einen Laptop erhalten, gilt das nicht nur für Festangestellte, sondern beispielsweise auch für unsere Praktikant*innen.

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Arbeiten bei Somfy:
Vom Jobrad bis zu extra Urlaubstagen

Somfy bietet seinen Mitarbeiter*innen einen bunten Strauß an Benefits an: Vom Jobrad übers Urlaubs- oder Weihnachtsgeld bis hin zu extra Urlaubstagen auf Basis der Betriebszugehörigkeit. Eine Übersicht gibt’s übrigens bei uns auf den Karriereseiten. Zudem haben unsere Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, je nach persönlichen Bedürfnissen, auch Ihre Arbeitszeiten in Absprache mit dem jeweiligen Bereichsverantwortlichen auf Ihre aktuellen Lebensumstände anzupassen. Gisela Roth-Gianoli erinnert sich, dass sie vor ein paar Jahren in Teilzeit gearbeitet hatte, als ihre Kinder noch kleiner waren. Als diese dann größer wurden, startete sie wieder in Vollzeit durch. Nach fünf Jahren Betriebszugehörigkeit bietet Somfy Zentraleuropa außerdem seinen Mitarbeiter*innen jeweils einen zusätzlichen Urlaubstag an. Gisela Roth-Gianoli lacht und erklärt uns: „Das wird also wieder ein ausgiebiger Sommerurlaub dieses Jahr.“

Tipps fürs Arbeitsleben

40 Dienstjahre bedeuten auch unzählige Learnings und gesammelte Erfahrungen. Wir haben daher nachgefragt, was Gisela Roth-Gianoli besonders den Berufseinsteigern empfehlen kann: „Ganz wichtig: Das Arbeitsleben sollte Spaß machen. Die Freude an der Arbeit ist unheimlich wertvoll, um den Tag gut gestalten zu können. Außerdem sollte das Verhältnis von Arbeit und Freizeit stets ausgewogen sein – gerade wenn man für seinen Job brennt.“ Doch wie entscheidet man eigentlich, ob man die Firma auch wieder einmal wechseln oder doch länger dort bleiben soll? Für unsere dienstälteste Mitarbeiterin haben beide Optionen Ihre Vor- und Nachteile. Jeder sollte daher selbst entscheiden, welche Konstellation aktuell ideal in das eigene Leben passt und wie die persönliche Entwicklung aussehen soll. Wer Impulse sucht, kann neben dem Wechsel des Arbeitgebers beispielsweise auch eine andere Tätigkeit in der aktuellen Firma übernehmen. „Ich selbst zum Beispiel liebe meinen Job und warum sollte ich dann etwas anders machen? Mein Arbeitsleben erfüllt mich.“ Die Zukunft lässt sie auf sich zukommen. Eines ist aber bereits klar: Ihre letzten Arbeitsjahre will sie mit den Somfy-Kolleg*innen und -Themen verbringen, die sie bereits kennt.

In diesem Sinne wünschen wir Gisela Roth-Gianoli alles Gute für die Zukunft und vor allem noch viele spannende und abwechslungsreiche Arbeitsjahre hier bei Somfy.

Sie wollen auch Teil des Somfy-Teams werden? Dann zögern Sie nicht lange und schauen Sie hier nach aktuellen Job-Angeboten oder senden Sie uns eine Initiativbewerbung. Sie möchten noch weitere Einblicke in die Somfy-Arbeitswelt erhalten, dann lesen Sie hier einen Beitrag zum Arbeiten aus dem Homeoffice. 

Anna Kramer Somfy

Anna Kramer

Als Somfyanerin im Marketing-Teams greife ich vor allem für die digitalen Kanäle des Unternehmens in die Tasten. Außerdem orchestriere ich das Community Management der deutschsprachigen Social-Media-Kanäle.

Ich bin ein großer Fan in Büchern, Magazinen oder Zeitschriften zu schmökern– mindestens genau so sehr, wie eigene Texte für das Internet zu schreiben. Da Kreativität den Kern meiner Arbeit ausmacht, wäre ich des Öfteren ohne die Sprachsteuerung meiner TaHoma aufgeschmissen. Mein Geheimtipp: Bei einer Schreibblockade hilft Musik immer! Und wenn ich dafür nicht einmal meinen Schreibtisch verlassen muss, umso besser. Weiteres Wissenswertes über mich: Pixelschubserin, Gipfelstürmerin und Tech-Enthusiast aus dem Süden Deutschlands.

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