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Allein daheim? So meistern Sie das Arbeiten im Homeoffice

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Das Jahr 2020 werden viele wohl als Jahr zuhause in Erinnerung behalten, privat wie auch beruflich. Anstatt das Haus morgens zu verlassen, um in die Arbeit zu fahren, wird der Computer am Schreib,- oder Küchentisch hochgefahren. Das Arbeiten im Homeoffice oder „das Arbeiten der Zukunft“, ist für einige neu, ungewohnt und birgt einige Herausforderungen in sich. Erfahren Sie hier wie sich das Arbeiten von Zuhause aus besonders im Sommer bei steigenden Temperaturen optimieren können und gleichzeitig einen kühlen Kopf bewahren können.

Corona: Nachhilfe in Sachen Digitalisierung

Ohne Zweifel hat sich in den letzten Monaten einiges verändert: Aus Absprachen im Konferenzraum sind digitale Meetings geworden und anstatt einen Geburtstagskuchen in der Pause zu teilen, werden GIFs im Chat getauscht. Der Arbeitsalltag hat durch die aktuelle Situation einen starken Digitalisierungsschub erfahren. Das belegen auch neue Umfragen des Fraunhofer Instituts: So haben satte 93 Prozent der knapp 500 befragten Unternehmen angegeben, motiviert durch die Pandemie, vermehrt Web- oder Videokonferenzen zu nutzen. Doch das Arbeiten im Homeoffice stellt auch neue Herausforderungen; wie Sie diese meistern können fragen Sie sich?

1. Frühaufsteher oder Nachteule? Erholt in den (Arbeits-)Tag starten

Aufwachen im smarten Zuhause

Erholt in den Morgen oder Mittag starten

Vom Homeoffice profitieren: Der Biorhythmus von Menschen ist weder Einbildung noch Modeerscheinung, sondern ein bereits gut erforschtes körperliches Phänomen. Wer im Homeoffice arbeitet, kann sich seine Arbeitszeiten, natürlich in Absprache, meist flexibler einteilen. Wer glaubt morgens besonders leistungsfähig zu sein, jedoch nach 18 Uhr nichts mehr leisten zu können, sollte das für sich nutzen. Aber auch umgekehrt: Wer abends aufblüht, hat durch das Homeoffice verstärkt die Möglichkeit abends zu arbeiten.

Tipp für heiße Tage: Wenn es im Sommer besonders heiß ist, lohnt es sich, etwas früher in den Tag zu starten und die ersten, meist noch kühleren Morgenstunden produktiv zu nutzen. Wer erst später zu kreativen Höchstleistungen aufläuft, kann die Arbeitszeit entsprechend in die Abendstunden verlegen.

Um auch im Sommer erholt in den Tag zu starten gibt es hier wertvolle Tipps für erholsamen Schlaf.

2. Halten Sie die täglichen Routinen auch im Homeoffice ein

Für einige, die täglich ihren Arbeitsalltag im Büro bestreiten, ist das Homeoffice eine völlig neue Situation. Ohne Selbstdisziplin entwickelt sich der neue Arbeitsalltag zuhause schnell als unangenehm oder gar lästig. Nicht nur gibt es daheim deutlich mehr Ablenkung, sondern die gewohnten Routinen im Büro fallen weg. Erstellen Sie sich deshalb eine tägliche To-Do Liste und versuchen Sie Ihre täglichen Routinen auch im Homeoffice aufrecht zu erhalten.

3. Dresscode auch im Homeoffice

Dresscode auch im Homeoffice

Dresscode auch im Homeoffice

Die Verlockung, einfach das Nachthemd oder den Schlafanzug anzulassen, ist im Homeoffice zweifellos größer als bei einem Arbeitstag im Büro – bequemer und auch luftiger allemal. Und dennoch: Sich morgens bereit für die Arbeit zu machen, also zu duschen und sich entsprechend eines Arbeitstages zu kleiden, hat einen größeren Effekt auf die Produktivität. Übrigens: Wer einen Kompromiss machen möchte, kann getreu nach dem Motto „Oben Hui, unten Pfui“ eine vorzeigbare Bluse oder Hemd wählen und ein bequemeres und (vor allem im Sommer wichtig) luftiges Unterteil wählen. So können Sie beim nächsten Meeting unbesorgt die Webcam wieder anschalten.

4. The best of both worlds: Trennen Sie auch beim Arbeiten im Homeoffice Berufliches und Privates

Gerade jetzt, wo das Homeoffice nicht nur für ein paar Tage, sondern für mehrere Monate geplant ist und für viele kein unmittelbares Ende in Sicht ist, gilt es ein paar Vorkehrungen zu treffen. Um in dieser Zeit tatsächlich produktiv arbeiten zu können, sollte der Arbeitsplatz zuhause gut platziert und eingerichtet sein. Ablenkungen lauern im Homeoffice überall: Um diese zu vermeiden, empfiehlt es sich an einem Platz zu arbeiten, wo mit möglichst wenig Ablenkung im Sichtfeld zu rechnen ist – für die akustische Ablenkungsprävention sind Noise-Cancelling Kopfhörer zu empfehlen. Übrigens: Alle die, die aktuell den Spagat zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung leisten, sollten über eine Indoor Kamera nachdenken, so haben Sie, neben der Arbeit, auch alles im Kinderzimmer im Griff und im Blick.

5. Haltung waren: Richten Sie sich Ihr Homeoffice her

Homeoffice Einrichtung

Richten Sie Ihr Homeoffice ein – ganz nach Ihrem Geschmack

Natürlich kann man auch produktiv arbeiten, wenn man einen kleinen Bildschirm, einen wenig ansprechenden Schreibtisch oder einen mehr oder weniger bequemen Bürostuhl zur Verfügung hat. Jedoch wenn das Homeoffice nicht nur temporär, sondern dauerhaft besteht, sollte man ausreichend Zeit und Geld in die Ausstattung investieren. Eine hochwertige Einrichtung wirkt sich erheblich auf die Produktivität und auf die Motivation aus, sich morgens an den Schreibtisch zu setzen – oder vielleicht auch zu stellen? Mittlerweile gibt es diverse Schreibtische, welche höhenverstellbar sind. Nachdem die Simulationen was 25 Jahre Homeoffice mit dem Körper machen in den vergangenen Wochen viral gingen, investiert vielleicht der/die Eine präventiv in ein solches Mobiliar.

6. Vergessen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen nicht

Selbstständigkeit, Eigenmotivation und Selbstdisziplin sind zweifellos die wichtigsten Eigenschaften für erfolgreiches Arbeiten im Homeoffice. Dennoch sollte man vermeiden, sich auch in Digital-Quarantäne zu begeben. Warum? Denn mit den Kollegen in regelmäßigem Kontakt zu bleiben, hilft nicht nur dabei, Zugang zu wichtigen Informationen zu haben, sondern auch die Motivation aufrechtzuerhalten. Auch eigene Projekte, mit Kolleginnen oder Kollegen durchzudiskutieren oder per Vier-Augen-Prinzip zu kontrollieren zu lassen, bringt oft wichtige neue Impulse.

7. Lange Arbeitsstunden? Sorgen Sie für Ihre täglich Dosis Vitamin D im Homeoffice

Sonne im Homeoffice

Sonne ist wichtig für Ihr Wohlbefinden

Ohne Licht keine Erleuchtung: Je mehr Tageslicht Sie an Ihrem Arbeitsplatz zu Hause haben, desto besser. Denn Sonnenlicht als Lichtquelle spart nicht nur Stromkosten ein, sondern steigert erwiesenermaßen auch die Produktivität. Unzureichende Beleuchtung kann hingegen Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und depressive Stimmung verursachen. Wenn es im Winter draußen grau und düster ist, schafft eine Tageslichtlampe auf dem Schreibtisch Abhilfe und sorgt für ausreichend Licht. Wie man optimale Lichtverhältnisse schafft? Mit per Sprachsteuerung bedienbaren Rollläden

8. Richtig Lüften: Bewahren Sie einen kühlen Kopf!

Gerade im Sommer ist richtiges Lüften wichtig, um sich auch zu Hause ein angenehmes Arbeitsklima zu schaffen. Da sind Frühaufsteher klar im Vorteil: Denn früh morgens ist die beste Zeit, um die Fenster zu öffnen und das Homeoffice gut durchzulüften. Danach sollten die Fenster geschlossen bleiben und soweit wie möglich die Rollläden heruntergelassen werden, um die Sonneneinstrahlung und die Sommerhitze draußen zu lassen. Ein Ventilator kann über den Tag zusätzlich für Abkühlung sorgen. Damit Sie sich nicht von der Arbeit ablenken lassen müssen, um für das ideale Raumklima zu sorgen, können Sie sich mit Ihrer TaHoma Szenarien, speziell abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse im Homeoffice, einstellen.

9. Cool bleiben: Erfrischen Sie sich am Kühlschrank

Erfrischung im Homeoffice

Trinken nicht vergessen!

Einer der wohl größten Vorteile und gleichzeitig Nachteile vom Homeoffice ist zweifellos die Nähe zum eigenen Kühlschrank. Mit kühlen Getränken aus zum Beispiel Wasser mit Zitrone oder Ingwer erfrischt man sich und tut gleichzeitig dem Immunsystem etwas Gutes. Hier ist Variation der Schlüssel: Denn auch wenn Kühles erfrischender sein mag, so sind leicht angewärmte Getränke bei hohen Temperaturen deutlich gesünder und haben langfristig auch einen abkühlenden Effekt. Der Grund: Die Normaltemperatur des Körpers sinkt nach dem Genuss eines stark gekühlten Getränkes rapide ab. Um die Körpertemperatur anschließend auf die normalen 36 bis 37 Grad zu bringen, verbrauchen wir viel Energie, was ein Wärmegefühl zur Folge hat.

10. Zusätzliche Wärmequellen ausschalten

Auf einen Computer und einen zweiten Bildschirm kann im Homeoffice kaum jemand verzichten. Doch es gibt eine Reihe weiterer elektrischer Geräte, die Hitze produzieren. Um die Temperatur im Arbeitszimmer zu reduzieren, hilft es, die Geräte möglichst abzuschalten. Drucker oder Kopiergeräte, benötigen die Meisten im Homeoffice nur temporär. Es empfiehlt sich, nur bei Bedarf die Endgeräte über den Plug io einzuschalten und nicht im Energiesparmodus weiter laufen zu lassen. So kann neben Wärme auch noch Strom eingespart werden – außerdem sparen Sie sich einen Ausflug unter den Schreibtisch, um das Gerät auszustecken.

Wie meistern Sie die Zeit Zuhause oder im Homeoffice? Schreiben Sie uns gerne eine Nachricht über Facebook oder informieren Sie sich auf unserer Webseite.

Anna Kramer Somfy

Anna Kramer

Als Somfyanerin im Marketing-Teams greife ich vor allem für die digitalen Kanäle des Unternehmens in die Tasten. Außerdem orchestriere ich das Community Management der deutschsprachigen Social-Media-Kanäle.

Ich bin ein großer Fan in Büchern, Magazinen oder Zeitschriften zu schmökern– mindestens genau so sehr, wie eigene Texte für das Internet zu schreiben. Da Kreativität den Kern meiner Arbeit ausmacht, wäre ich des Öfteren ohne die Sprachsteuerung meiner TaHoma aufgeschmissen. Mein Geheimtipp: Bei einer Schreibblockade hilft Musik immer! Und wenn ich dafür nicht einmal meinen Schreibtisch verlassen muss, umso besser. Weiteres Wissenswertes über mich: Pixelschubserin, Gipfelstürmerin und Tech-Enthusiast aus dem Süden Deutschlands.

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